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- 25. Aug. 2024
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Der Attentat auf Reagan
Am 30. März 1981 entging Präsident Ronald Reagan bei einem dramatischen Attentat in Washington, D.C. nur knapp dem Tod. Das Ereignis ereignete sich gerade einmal 69 Tage nach Reagans Amtsantritt. Es war ein Akt schockierender Gewalt, der zu einem Wendepunkt in Reagans Präsidentschaft werden sollte. Der Tag begann damit, dass Präsident Reagan vor dem Washington Hilton Hotel vor einer Menge von Reportern und Unterstützern sprach. Der Präsident hatte gerade eine Rede über seine Wirtschaftspläne auf der National Conference of Building and Construction Trades Department, AFL-CIO, beendet.
Nach der Konferenz ging Präsident Reagan mit seinem Gefolge auf seine Limousine zu, als sie durch den Eingang des Hotels gingen. Ein Mann namens John Hinckley Jr. lauerte in der Nähe. Als Reagan vom Bordstein auf die Präsidentenlimousine zutrat, trat Hinckley vor und feuerte in schneller Folge sechs Schüsse ab.
Die erste Kugel verfehlte ihr Ziel, traf aber den Pressesprecher der Reagan-Regierung, James Bradley, der später eine dauerhafte Behinderung erlitt und 2014 starb. Der zweite Schuss traf einen Polizisten namens Thomas Delahanty, der sich freiwillig gemeldet hatte, Reagan bei diesem Anlass zu beschützen. Der Schuss traf Officer Delahanty am Hals; Thomas Delahanty musste später aus dem Dienst ausscheiden, da er eine dauerhafte Nervenschädigung am linken Arm erlitt. Die dritte Kugel traf ein Fenster neben dem Hilton-Hotel. Die vierte Kugel traf den Secret-Service-Agenten Timothy McCarthy in die Brust. Der fünfte Schuss traf das Fenster der Limousine des Präsidenten.
Bemerkenswerterweise wurde Reagan von der letzten Kugel getroffen, die von der Seite der Limousine abprallte und Reagan in die Brust traf, nur wenige Zentimeter von seinem Herzen entfernt. Der Präsident wurde sofort ins George Washington University Hospital gebracht. Trotz der Schwere der Verletzung handelte Reagans Ärzteteam schnell und er wurde einer Notoperation unterzogen, bei der die Kugel aus seiner linken Lunge entfernt werden musste. Seine Genesung verlief zügig und er war innerhalb weniger Wochen wieder im Weißen Haus.
John Hinckley Jr. wurde am Tatort festgenommen und später nach umfangreichen Untersuchungen durch Gerichtsbeschlüsse wegen Unzurechnungsfähigkeit für nicht schuldig erklärt. Während seiner Haft versuchte er zweimal, Selbstmord zu begehen. Hinckley, ein 25-jähriger Herumtreiber aus Colorado, war von der Schauspielerin Jodie Foster besessen und hatte sich auf Reagan fixiert, um ihre Aufmerksamkeit zu erregen. Er hatte das Attentat wochenlang geplant und sich zu diesem Zweck einen Röhm RG-14-Revolver besorgt. John Hinckley Jr. wurde am 15. Juni 2022 vollständig aus St. Elizabeth's entlassen.
Nach seiner Freilassung entschuldigte sich Hinckley bei der Familie Reagan und drückte seine Reue und sein Bedauern über seine Taten aus. Nach dem Attentat auf Donald J. Trump drückte Hinckley seine Ansichten mit dem Zitat aus: „Gewalt ist nicht der richtige Weg. Geben Sie dem Frieden eine Chance.“


